Das waren noch Zeiten!
Die Studentenzeit war für mich definitiv eine der schönsten Zeiten in meinem Leben. Einerseits selbstverständlich wegen dieser wunderbaren Freiheit: Seminare und Vorlesungen werden frühestens auf 10 Uhr gelegt, wenn überhaupt. 12 Uhr ist schließlich früh genug. Außerdem gibt es abends auch immer was zu tun, wodurch man doch oft eher spät zu Bett kommt; Treffen mit Freunden in Kneipen, Discos, zu Hause. Am Liebsten natürlich irgendwelche Unternehmungen, die wenig Geld kosten, das ist klar. So ziemlich das einzige Manko in dieser Zeit ist natürlich das fehlende Geld. Aber hey, wer braucht schon viel davon? Zurück also zu den Seminaren und Vorlesungen. Wenn es am Abend zuvor arg spät geworden ist, stand es einem natürlich frei, die ersten Stunden des Tages ausfallen zu lassen, um so richtig schön auszuschlafen. Ob es sich dann überhaupt noch lohnte, zur Uni zu gehen, konnte spontan entschieden werden. Neben diesen Annehmlichkeiten war es natürlich super, viel lernen zu können und die Welt dadurch ein kleines bisschen besser zu verstehen.
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